Facharzt für HNO-Heilkunde, Plastische Operationen, Spezielle HNO-Chirurgie
Dr. Bernd Schuster, München
 

Schnarchen behandeln bei Erwachsenen

Probandin gesucht!
Wir suchen für einen Fernsehbericht eine Probandin, die bereit ist, eine Schnarchoperation durch Coblation vor der Kamera durchführen zu lassen. Die Kosten für die Behandlung werden übernommen.

Schlafen ohne Schnarchen

Zeigen die Schlafuntersuchungen keine signifikanten Sauerstoffentsättigungen, kann eine HNO-chirurgische Schnarchoperation erwogen werden. Diese richtet sich nach der Lokalisation der anatomischen Engstellen. Eine Atmungsbehinderung in der Nase muss gegebenenfalls durch eine Nasenscheidewandoperation korrigiert werden. Alternativ bieten wir die Durchführung der Laserconchotomie an, bei der die Schwellkörper des Naseninneren mit einem CO2- oder einem Diodenlaser verkleinert werden. Dieser Eingriff kann ambulant und in örtlicher Narkose durchgeführt werden, die Belastung für den Patienten ist dadurch minimal.

Im Vordergrund der schnarchkorrigierenden Eingriffe stehen jedoch die Maßnahmen am weichen Gaumen und am Zungengrund. Die Entscheidung, wie man das Schnarchen operieren will und welcher Eingriff durchzuführen ist, hängt in jedem Fall von dem individuellen anatomischen Problem ab:

1. Radiofrequenz- oder Coblationschirurgie am weichen Gaumen
Die Coblation wird bei geringen Befunden und dem reinen Schnarchen eingesetzt und besteht in einer ambulant durchzuführenden Weichteilvernarbung zur Straffung des Gaumens. Eine gleichzeitige Behandlung des Zungengrundes ist möglich. Bei der Coblation wird ein Plasmastrom induziert, der das Gewebe unter der Schleimhaut punktuell zersetzt, wodurch kleinste Narben entstehen, die die Nasenschwellkörper wie in einem Korsett zusammenhalten.

2. Laserbehandlung des weichen Gaumens (LAUP)
Bei etwas ausgeprägteren Befunden mit deutlichem Schnarchen wird diese Methode favorisiert. Sie ermöglicht die Verringerung überschüssigen Gewebes und kann ebenfalls ambulant und in Lokalanästhesie durchgeführt werden.

3. Mandelentfernung mit Gaumensegelraffung (UPPP)
Bei ausgeprägtem Schnarchen mit einem großen Gewebeüberschuss kann die Notwendigkeit bestehen, die Gaumenmandeln zu entfernen und die Gaumensegel zu vernähen, um eine ausreichende Stabilisierung des Weichteilschlauches zu erreichen.

4. Zungenbeinverlagerung (Hyoidsuspension)
In Fällen sehr starken Schnarchens mit Sauerstoffmangel, der nicht ausreichend mit einer Sauerstoffüberdruckbehandlung (CPAP) therapiert werden kann, besteht die Möglichkeit, durch eine Zungenbeinverlagerung die Luftwege zu stabilisieren.

5. Pillar-Verfahren
Erfahren Sie mehr über dieses spezielle Verfahren im separaten Kapitel Pillar-Verfahren.

Gaumenbogen-Schnitt Kanalisierung des oberen Gaumenpfeilers
Gaumenbogen-Schnitt Kanalisierung des
oberen Gaumenpfeilers
Zäpfchen-Kürzung und Schleimhaut-Kanalisierung Kürzung des unteren Gaumenpfeilers
Zäpfchen-Kürzung und
Schleimhaut-Kanalisierung
Kürzung des unteren
Gaumenpfeilers
Kanalisierung der Mandeln
Kanalisierung der Mandeln

Allen Verfahren ist gemeinsam, dass sie isoliert oder in Kombination durchgeführt werden können, abhängig vom individuellen Befund. Wir erstellen mithilfe der dargestellten Techniken einen massgeschneiderten Behandlungsplan gemäß der Prämisse, mit einem Minimum an Maßnahmen ein maximales Ergebnis zu erreichen.


Schnarchen - Eine große Nachtmusik
Artikel von Dr. Schuster in der GQ. PDF zum Download

Bitte nicht schnarchen, Schatz
Artikel von Dr. Schuster im PENTHOUSE. PDF zum Download

"Die Kunst des Schlafens - Strategien moderner Schlafmedizin"
Artikel von Dr. Schuster in der ELLE PLUS. PDF zum Download

Wenn Frauen schnarchen
Artikel von Dr. Schuster in der beauty + AESTHETIC. PDF zum Download


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