08.08.07
Schmutz schützt vor Allergien
Eine vergleichende Studie in Karelien zeigte bei 500 Schulkindern aus dem russischen Teil gegenüber dem finnischen Teil eine signifikant deutlich geringere Allergierate. Gleichzeitig war die Keimbelastung im Trinkwasser der russischen Schulen deutlich höher (29000 CFU/ml gegenüber 6 CFU/ml). Damit scheint die Hygienehypothese sich zu bestätigen, die der Verschmutzung eine protektive Wirkung gegenüber der Entwicklung von Allergien zuschreibt.
Von Hertzen L et al., Microbial content of drinking water in Finnish and Russian Karelia-implications for atopy prevalence. Allergology 2007; 62: 288-92
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